| Unfälle zu Haus |
Kinder sind durch Unfälle mehr gefährdet als durch Krankheiten. In Deutschland erleiden fast 2 Millionen Kinder bis zu vierzehn Jahren einen Unfall, der ärztlich behandelt werden muss. Etwa 3.500 Kinder jährlich müssen nach Unfällen mit schweren Behinderungen leben und bei rund 700 Kindern endet der Unfall mit dem Tod.
Unfälle sind vermeidbar ! Deswegen ist eine Schärfung des Bewusstseins für Unfallgefahren wichtig !
Das erste Umfeld eines Kindes ist die Wohnung. In jeder Wohnung lauern Unfallgefahren, denn einen absolut sicheren Haushalt gibt es nicht ! Aber mit einigen Vorsichtsmaßnahmen können viele dieser Gefahren entschärft werden, ohne den Aktionsbereich des Kindes unzulässig zu behindern.
Spätestens ab dem Alter von ½ Jahr muss mit Unfallverhütungsmaßnahmen begonnen werden, da sich der Aktionsradius eines Kindes ab dann schnell erweitert : Drehen, Rollen, Krabbeln, Laufen, Klettern.
Zum Beispiel stürzen Säuglinge in unbeaufsichtigten Momenten vom Wickeltisch oder Sofa, Kleinkinder vom Balkon, aus dem Fenster oder von der Treppe. An zweiter Stelle der Unfallstatistik folgen bei Kindern bis zu 5 Jahren Verbrennungen, (z.B. an Küchenherden oder Grillgeräten). Zu den Hauptunfallursachen zählen im Kleinkindalter auch Vergiftungen, weil Kinder oft die bunten Medikamente oder Reinigungsmittel schlucken.
Kinder sind grundsätzlich neugierig. Sie haben eine andere Wahrnehmung und Perspektive und können Gefahrenquellen oft nicht erkennen. Erst ab dem 6. Lebensjahr entwickeln sie ein Bewusstsein für gefährliche Situationen.
Ich habe für Sie eine Checkliste vorbereitet, mit der Sie viele Unfallquellen aufspüren können - zum Wohl Ihres Kindes.
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